Bei dreitausendzweihundert Hertz
In ihrer Geschichte mastert Isabella nachts Ton in Nachtwerk, ihrem Studio in Gent, von sechs Uhr abends bis sechs Uhr morgens. Sie schließt vor den Monitoren die Augen, hört eine ganze Aufnahme, hört sie noch einmal, und erst dann spricht sie: „Bei dreitausendzweihundert Hertz ist eine Spitze." Der Kunde hört sie nicht; sie schon. Dieses Poster holt aus diesem Leben ihr stilles Gesicht und stellt es frontal, damit es an jeder Wand auf einen Blick zu lesen ist. Die Schleiereule jagt tatsächlich in völliger Dunkelheit allein nach dem Gehör: Der Federkranz um ihr Gesicht sammelt den Schall wie eine Antenne.







